Die Windkraftanlage

Energie aus Wind

Als Windenergie bezeichnet man sich bewegende Luftmassen, die über kinetische Energie verfügen. Diese kinetische Energie wurde seit alters her vom Menschen genutzt, z. B. für Windmühlen. Auch eine Windkraftanlage nutzt diese Energie und wandelt sie in elektrische Energie um. Windkraftanlagen bestehen aus Rotorblättern, die um eine horizontale Nabe rotieren. Die Nabe ist mit einem Getriebe und dem Generator verbunden, die innerhalb des Gondel genannten Maschinenhauses am oberen Endes des Mastes der Windkraftanlage untergebracht sind.

Die Bewegungsenergie der Windströmung wirkt auf die Rotorblätter der Windkraftanlage. Der Rotor wird in Bewegung gesetzt und dreht sich. Die Drehung des Rotors wird an einen Generator weitergegeben, der diese in elektrische Energie umwandelt und in das Stromnetz oder ein lokales Inselnetz einspeist.

Für die Stromerzeugung genießen Windkraftanlagen immer größere Bedeutung, da Wind prinzipiell kostenlos zur Verfügung steht und als endlose Ressource betrachtet wird. Zudem erzeugen Windkraftanlagen bei der Stromproduktion keine schädlichen Abgase.

Als Energiequelle weist die Windkraft jedoch auch einige Nachteile auf. So ist es z. B. schwer vorhersehbar, wann und wo der Wind besonders stark weht. Ein sichere Versorgung mit elektrischem Strom einzig aus Windkraft ist dadurch nur schwer möglich.  

Aufgrund begrenzter Kapazitäten des heutigen Stromnetzes kann die erzeugte Energie bei starkem Wind oftmals nicht von den Windkraftanlagen weggeführt werden. Diese Anlagen müssen dann weniger Energie als möglich erzeugen und oder zum Teil sogar ganz abgeschaltet werden.

Die Bewegung der Rotorblätter erzeugt ein surrendes Geräusch, das von vielen Tieren und auch Menschen als lästig empfunden wird. Moderne Windkraftanlagen sind deshalb aerodynamisch so optimiert, dass die Geräuschentwicklung stark reduziert wird.