Die Batterie

Ein effizienter Energiespeicher

In Batterien wird ein der Elektrolyse umkehrender Vorgang hervorgerufen. Durch chemische Reaktionen wird in einer Batterie elektrische Energie in einem äußeren Stromkreis erzeugt. Das heißt, elektrische Energie wird in einer Batterie in Form von chemischer Energie gespeichert.

 

Ein großer Nachteil der Batterie als Energielieferantin ist die Tatsache, dass die energiefreisetzenden Stoffe beim Prozess der Energieerzeugung aufgebraucht werden. Da es jedoch vollkommen unpraktikabel wäre, z. B. in einem Fahrzeug ständig die Batterie zu wechseln, muss jede Batterie, die für diesen Zweck verwendet wird, wieder aufladbar sein. Das setzt voraus, dass die chemischen Veränderungen, die sich während der Entladung vollziehen, wieder rückgängig gemacht werden können.

 

Für eine vielseitige Anwendbarkeit müssen Batterien möglichst leicht sein, über ein relativ geringes Volumen verfügen und schnell wieder aufladbar sein. Trotz intensiver Forschung, die bereits zu deutlichen Verbesserungen von Batterien geführt hat, sind die eben genannten drei Kriterien für einen optimalen Einsatz von Batterien bei weitem nicht erfüllt. Unter dem Aspekt der Umweltverträglichkeit erzeugen Batterien bei der Abgabe elektrischer Energie selbst zwar keine Emissionen, doch werden Batterien bei ihrem Wiederaufladen mit Elektrizität gespeist, die in konventionellen Kraftwerken gewonnen wird. Dort werden natürlich umweltbelastende Stoffe erzeugt und außerdem geht beim Transport der Elektrizität vom Kraftwerk zum Endverbraucher ein Teil der Energie verloren. Die konventionelle Autobatterie wird im Gegensatz dazu allein durch die Energie, die beim Verbrennungsvorgang im Motor erzeugt wird, immer wieder aufgeladen.